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1. Liga: Elgg-Ettenhausen 2 verdient Erstligameister

Müller Karl 22.01.2012

Nach einer hervorragenden Vorrunde startete Elgg-Ettenhausen 2 ungeschlagen zu den beiden Finalrunden. Mit vier Siegen und zwei Niederlagen wurde die Spielgemeinschaft verdient Ostschweizer Erstligameister.

Vor der letzten Finalrunde vom vergangenen Samstag in Wilen war der Titelentscheid noch offen. Die Reserveteams von Elgg-Ettenhausen, Diepoldsau und Wilen konnten noch Meister werden. In der ersten Partie siegte Riwi 2 gegen Diepoldsau 2 und schloss punktgleich zu den Rheintalern auf. Leider verpasste in der Folge die Spielgemeinschaft mit einer Niederlage gegen Wigoltingen 2 einen beruhigenden Punktevorsprung zu schaffen. Mit einem Sieg gegen Wigoltingen schloss Diepoldsau zu Elgg-Ettenhausen auf. Die Spielgemeinschaft war nun gefordert und zeigte gegen Riwi 2 eine hervorragende Leistung mit einem 3:0 Sieg. Damit musste das allerletzte Spiel der Hallenmeisterschaft zwischen der Spielgemeinschaft und Diepoldsau 2 die Entscheidung bringen. Eine Woche zuvor siegte Elgg-Ettenhausen mit 3:1 gegen den gleichen Gegner, sodass im Schlussspiel sogar eine 2:3 Niederlage zur Meisterschaft gereicht hätte. Die Partie entwickelte sich zu einem wahren Hitchcockfinale. Mit einem fulminanten Start ging Elgg-Ettenhausen mit 1:0 in Führung. Die jungen Rheintaler kämpften sich mit zwei Satzgewinnen aber wieder zurück und schienen auf Meisterkurs zu sein. Mit einem Spielerwechsel kam die Faustballgemeinschaft jedoch ins Spiel zurück und dominierte die beiden letzten Teilspiele in jeder Beziehung. Mit zwei klaren 11:4 Satzgewinnen erkämpfte sich Elgg-Ettenhausen verdient die Erstligameisterschaft. Silber ging an Diepoldsau 2 und Bronze überraschend an Wigoltingen 2.

Sofern sich Elgg-Ettenhausen 1 in der NLA behaupten kann, steigt das Reserveteam aufgrund einer Modusänderung in die NLB auf. Gleichzeitig hätte der FBV Ettenhausen als Thurgauer 2. Ligameister die Möglichkeit, in die 1. Liga aufzusteigen.

Es spielten: Mathias Baumgartner, Elmar Bonetti, Reto Brändle, Christian Götsch, Dario Hofer, Stephan Müller, Michael Thürler.