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Start zur 1. Liga-Meisterschaft

Conrad Aschwanden 04.05.2012

In diesen Tagen beginnt die Ostschweizer Erstligagruppe mit der Feldmeisterschaft 2012 und sie verspricht einen interessanten Verlauf mit grösster Spannung.

Denn unter den neun Mannschaften ist - ausser dem Zwangsabsteiger Rickenbach-Wilen 2 (RiWi 2) - kein klarer Favorit auszumachen. Die Südthurgauer Faustballgemeinschaft tauchte bekanntlich aus der Nationalliga B, da ihre erste Mannschaft als Zweitletzer der NLA mit den beiden Ersten der NLB stechen musste und verlor. In den beiden Nationalligen sowie den vier Erstligagruppen ist jeweils nur eine Mannschaft pro Verein zugelassen.

RiWi will zurück

Dies bedingte, dass RiWi 3 als Erstligazweiter in die Thurgauer Zweitligagruppe absteigen musste und die Reserven als Zwangsabsteiger ihren Platz in der ersten Liga einnehmen. RiWi will als Schweizermeister 2003 und langjähriger Spitzenverein den sofortigen Wiederaufstieg in die höchste Spielklasse schaffen. Dies würde dem Reserveteam unter der Führung des 82-fachen ex-Nationalspielers Marcel Eicher die Rückkehr in die Nationalliga B ermöglichen. RiWi 2 ist denn auch leicht zu favorisieren.

Der Kampf um den Meistertitel und die beiden Plätze in der Aufstiegsrunde sowie gegen den Abstieg wird sonst als absolut offen angesehen. Die Spielstärke der neun Teams dürfte kaum grossen Unterschiede aufweisen. Ausgeglichene und hart umkämpfte Partien werden erwartet.

Fünf neue Mannschaften

Einen unglaublichen Wandel hat seit dem letzten Sommer das Teilnehmerfeld genommen, denn fünf der total neun Teams sind neu. Nebst dem Zwangsabsteiger RiWi 2 sind mit Faustball Widnau 2 und Oberbüren zwei Ostschweizer Mannschaften aus der NLB abgestiegen. Sie ersetzen Waldkirch, das den sofortigen Wideraufstieg in die NLB schaffte sowie RiWi 3 und Schwellbrunn 2. Die Thurgauer haben ihrem zweiten Team Platz gemacht und die Appenzeller mussten als Drittletzter zusätzlich tauchen.

Zum abgestiegenen Trio kommen die üblichen zwei Aufsteiger dazu. Aus dem Thurgau die Reserven des NLA-Teams Wigoltingen und aus der SAP-Gruppe (St.Gallen/Appenzell) die Vorderländer aus Wolfhalden. Sie ersetzen die beiden ordentlichen Absteiger Bettwiesen und Schwarzenbach.

Neun Teams – acht Runden

Die Ostschweizer Erstligagruppe setzt sich wie im letzten Sommer aus fünf Thurgauer Mannschaften sowie vier SAP-Vertreter zusammen. Die neun Mannschaften ermitteln in acht Spielrunden jene beiden Ostschweizer Vertreter, welche mit den stärksten Teams der andern drei Schweizer Erstligagruppen am 15. September in Neuendorf um den Aufstieg in die Nationalliga B kämpfen.

Bis zu den Schlussrunde anfangs September kann jedes Team zwei oder drei Heimrunden austragen. Jeweils drei Mannschaften treffen sich dabei zu drei Partien, welche auf drei Gewinnsätze mit 11 Bällen ausgetragen werden.

Start am Dienstag

Der Auftakt erfolgt am Dienstagabend, 08. Mai um 19.00 Uhr in Wilen, wo der Zwangsabsteiger RiWi2 Rebstein und Salenstein begrüsst. Die beiden Gastmannschaften standen sich schon letzte Woche in er Vorrunde des Schweizercups gegenüber. Die Rheintaler vermochten das Heimspiel mit 5:2 für sich zu entscheiden, doch das Team vom Untersee hielt die Partie über weite Strecken ausgeglichen.

Die übrigen beiden Spielrunden finden am Donnerstag statt. Um 19.00 Uhr begrüsst das dritte Team der FG Elgg-Ettenhausen in Ettenhausen den Absteiger Faustball Widnau 2 sowie den Aufsteiger Wolfhalden. Um 10.30 Uhr begrüsst der dritte Absteiger Oberbüren den letztjährigen Ostschweizer Erstligameister Affeltrangen 2 sowie mit Wigoltingen 2 den Thurgauer Aufsteiger. /Cas

 

Ostschweizer Erstligagruppe:

Absteigertrio RiWi 2*, Faustball Widnau2 und Oberbüren sowie Affeltrangen 2*(1. im letzten Jahr), Rebstein (4.), Salenstein (5.),  Elgg-Ettenhausen 3** (6.) sowie die beiden Aufsteiger Wigoltingen 2 und Wolfhalden

*nur aufstiegsberechtigt, wenn erste Mannschaft von der NLB in die NLA aufsteigt

**nicht aufstiegsberechtigt, da schon mit einem Team in der NLB vertreten