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1. Liga - Region Ostschweiz: Start zur Erstliga-Feldmeisterschaft

Conrad Aschwanden/Müller Karl 02.05.2013

Anfangs der nächsten Woche beginnt die Ostschweizer Erstligagruppe mit der Feldmeisterschaft 2013. Diese verspricht einen interessanten Verlauf mit grösster Spannung, denn keines der neun Teams gilt als klarer Favorit.

Der Kampf um den Meistertitel und die beiden Plätze in der Aufstiegsrunde sowie gegen den Abstieg wird als absolut offen angesehen. Die Spielstärke der neun Teams dürfte kaum grossen Unterschiede aufweisen. Ausgeglichene und hart umkämpfte Partien werden erwartet.

Vorne erwartet werden nebst dem Absteiger Waldkirch, der den sofortigen Wiederaufsteig anstrebt, die beiden Reserveteams von Rickenbach-Wilen (RiWi) und Faustball Widnau. Diese beiden Mannschaften eröffnen zufällig am Montagabend im Rheintal die Meisterschaft. Ihre Kaderlisten umfassen vier der sechs Finalspieler, welche vor sieben Jahren für den ersten Europameistertitel der Schweiz sorgten.

Vier ex-Europameister

Bei RiWi führt der 82-fache Nationalspieler Marcel Eicher eine mit Routiniers und jungen Spielern gemischte Mannschaft. Dasselbe trifft für Faustball Widnau 2 zu. Bei den Rheintalern sticht vor allem der Rückkehrer Manuel Sieber mit 88 Länderspielen heraus. Nebst dem Diepoldsauer sind es Marcel Stoffel (33 LS) und Stefan Hutter (32 LS), die beim Finalspiel 2006 in Linz ebenfalls auf dem Spielfeld standen. Mit dem Trainer des NLA-Teams Kurt Sieber (17 LS) umfasst die Widnauer Spielerliste einen weiteren ex-Nationalspieler.

Die übrigen Erstligisten treten vorwiegend mit ihren bisherigen Kadern an. Dies lässt sich jedenfalls aus den Anmeldungen zur Sommermeisterschaft schliessen. Doch meist ergeben sich in den Vorbereitungen noch Übertritte innerhalb der Teamkader oder vereinzelt gar zu andern Vereinen. Die ersten Spielrunden am Montag, Dienstag und Mittwoch werden dies weisen und Aufschluss darüber geben. /Cas

Neun Teams – acht Runden

Die Ostschweizer Erstligagruppe setzt sich aus fünf SAP-Vertretern (St.Gallen/Appenzell) sowie vier Thurgauer Mannschaften zusammen. Die neun Mannschaften ermitteln in acht Spielrunden jene beiden Ostschweizer Vertreter, welche mit den stärksten Teams der andern drei Schweizer Erstligagruppen im September um den Aufstieg in die Nationalliga B kämpfen.

Bis zur gemeinsamen Schlussrunde am 31. August in Elgg kann jedes Team zwei oder drei Heimrunden austragen. Jeweils drei Mannschaften treffen sich dabei zu drei Partien, welche auf drei Gewinnsätze mit 11 Bällen ausgetragen werden.

Start am Montag in Widnau

Am Montagabend (19.30 Uhr) erfolgt der Auftakt auf der Widnauer Lugwies mit den heimischen Reserven sowie jenen der FG Rickenbach-Wilen und dem Thurgauer Aufsteiger Thundorf. Am Dienstagabend (19.00 Uhr) treffen sich Oberbüren und der SAP-Aufsteiger Diepoldsau 3 in Ettenhausen beim dritten Team der heimischen Fausballgemeinschaft. Abgeschlossen wird die erste Spielrunde am Mittwoch (19.15 Uhr), wenn sich beim NLB-Absteiger Waldkirch die Teams aus Rebstein und die Reserven aus Wigoltingen treffen. /Cas

 

Ostschweizer Erstligagruppe:

Absteiger Waldkirch, RiWi 2 (1. im letzten Jahr), Elgg-Ettenhausen 3* (2.), Oberbüren (3.), Wigoltingen 2 (4.), Rebstein (5.), Faustball Widnau 2 (6.) sowie die beiden Aufsteiger Thundorf (TG) und Diepoldsau 3* (SAP)

* nicht aufstiegsberechtigt, da schon mit einem Team in der NLB vertreten