, Eitzinger Valentin

Unser neuer Präsident, René Schär, stellt sich vor

Interview mit unserem neuen Präsidenten

Mit René Schär übernimmt ab dem kommenden Monat ein neues Gesicht das Präsidium des FBV Ettenhausen. Als Vater von drei Faustball-Spieler*innen und selbst Teil der Plauschmannschaft ist er dem Verein längst eng verbunden. Im Gespräch gibt er Einblick in seine Motivation, seine Haltung zur Vereinsarbeit und seine Vision für die Zukunft.

René bringt viel Herzblut für den Faustballsport mit und verfügt über Erfahrung in Führung und Organisationsentwicklung. Dabei setzt er auf etwas Zentrales: zuhören, gemeinsam gestalten und den Verein als starke Gemeinschaft weiterentwickeln.

René, wie würdest du dich selbst in drei Worten beschreiben?

Neugierig, anpackend und menschlich.

Was hat dich motiviert, das Amt des Präsidenten zu übernehmen?

Drei meiner Kinder spielen aktiv im FBV Ettenhausen. Der Verein ist für unsere Familie seit Jahren ein fester Bestandteil des Alltags. Vor rund zwei Jahren habe ich selbst in der Plauschgruppe angefangen. Irgendwann merkt man, dass man wirklich dazugehört. Dann stellt sich automatisch die Frage, wo man sich einbringen kann.
Ich bringe aus meinem Beruf Erfahrung in Führung und Organisationsentwicklung mit und möchte dieses Wissen dem Verein zur Verfügung stellen.

Dein Start steht kurz bevor. Worauf freust du dich am meisten?

Auf die Menschen. Im Berufsalltag sehe ich immer wieder, dass gute Zusammenarbeit entscheidend ist, nicht Strukturen oder Konzepte. Ich freue mich darauf, den Verein als Gemeinschaft noch intensiver zu erleben und aktiv mitzugestalten.

Gibt es etwas, worauf du besonders gespannt bist?

Auf die Zusammenarbeit im Vorstand. Ich kenne das Team bereits und bin gespannt, den Verein nun noch stärker von innen kennenzulernen. Auch die Kontakte nach aussen zur Gemeinde, zu anderen Vereinen und ins Netzwerk rund um den FBV interessieren mich sehr.

Mit welchen Themen möchtest du starten?

Zuerst möchte ich zuhören. Ich komme nicht mit einer fertigen Agenda. Mir ist wichtig zu verstehen, was die Mitglieder, die Spielerinnen und Spieler sowie das Trainerteam beschäftigt. Daraus sollen gemeinsam Prioritäten entstehen.

Was möchtest du vom bisherigen Präsidenten übernehmen?

Alles, was gut funktioniert. Ein Verein lebt von Kontinuität und Vertrauen, und das wächst über Jahre. Ich möchte auf dem aufbauen, was mein Vorgänger geleistet hat.

Welche Ziele hast du dir gesetzt?

Ich möchte mir zuerst ein klares Bild verschaffen, bevor ich Veränderungen anstosse. Wichtig ist mir, dass der Verein in einigen Jahren mindestens genauso gut dasteht wie heute. Dazu gehören eine starke Nachwuchsabteilung, ein engagierter Vorstand und gute Beziehungen nach aussen zur Gemeinde, zu anderen Vereinen und ins Umfeld.

Was macht den FBV Ettenhausen für dich besonders?

Ich bin selbst Teil des Vereins, nicht nur als Vater, sondern auch als Spieler in der Plauschgruppe. Besonders beeindruckt mich, was hier für junge Menschen geschaffen wird. Bewegung, Teamgeist und echte Begegnungen sind ein wertvoller Ausgleich zur digitalen Welt.

Wo siehst du die grössten Chancen für die Zukunft?

Im Nachwuchs. Wer heute in die Jugend investiert, schafft die Basis für starke Teams von morgen. Das ist eine langfristige Investition, die sich lohnt.

Wo gibt es noch Entwicklungspotenzial?

Das werde ich nach den ersten Monaten besser beurteilen können. Im Moment sehe ich Chancen in der Sichtbarkeit des Vereins, damit auch Menschen auf uns aufmerksam werden, die bisher keinen Bezug zum Faustball haben.

Welche Rolle spielt die Nachwuchsarbeit für dich?

Eine sehr zentrale. Ich erlebe durch meine eigenen Kinder, wie prägend der Verein sein kann. Besonders beeindruckt mich das Engagement der Trainerinnen und Trainer, die bereits bei den Jüngsten in der Ballschule grossartige Arbeit leisten.

Wie möchtest du den sportlichen Bereich unterstützen?

Indem die Rahmenbedingungen stimmen. Infrastruktur, Organisation und Ressourcen sind Aufgaben des Vorstands. Der sportliche Bereich liegt bei den Trainerinnen und Trainern. Meine Aufgabe ist es, ihnen den Rücken freizuhalten.

Was möchtest du den Vereinsmitgliedern zum Start mitgeben?

Ich bin einer von euch. Vater, Dorfbewohner und Spieler in der Plauschgruppe. Ich werde Fehler machen und daraus lernen. Was ich verspreche, ist, dass ich das Amt ernst nehme, zuhöre und anpacke.

Und zum Schluss: Möchtest du deinem Vorgänger noch etwas sagen?

Ein grosses Dankeschön. Ein solches Amt erfordert viel Zeit und Engagement. Dass der Verein heute so gut dasteht, ist sein Verdienst.

Lieber René, wir wünschen dir einen erfolgreichen Start und viel Freude in deiner neuen Rolle. Wir freuen uns auf die gemeinsame Zukunft mit dir an der Spitze des FBV Ettenhausen.

ET-GO! 💪